Narrenbaum begleitet durch die Faschingszeit
Schmotziger Donnerstag, Faschingsfreitag, Valentinstag, Rosenmontag, Veilchendienstag und Aschermittwoch: Der traditionelle Narrenbaum begleitete die Senioren-Residenz Malsch im Februar 2026 durch die närrischen Tage mit vielen Feiern und Aktionen.
Farbenfroher Auftakt am Schmotzigen Donnerstag
Mit großer Vorfreude und buntem Treiben begann die diesjährige Faschingszeit am Schmotzigen Donnerstag, 12. Februar 2026: Bereits am Morgen hatten Bewohnerinnen und Bewohner mit Marie Essaga Ahandza und Olha Kotiash vom Betreuungsdienst den Narrenbaum geschmückt. Währenddessen gab es wissenswerte Informationen zur Bedeutung des Narrenbaums und seiner Tradition, die eng mit dem Beginn der Faschingszeit verbunden ist.
Am Nachmittag fiel dann der offizielle Startschuss für Fasching in der Residenz: Die Seniorinnen und Senioren trafen sich im Hausrestaurant zu Kaffee und Kuchen. Dort eröffnete Einrichtungsleiterin Ines Schwan die Faschingszeit mit einer fröhlichen Ansprache und passend zum Karneval hatte die Küche einen bunten Streuselkuchen vorbereitet.
Im Anschluss trug Betreuungsdienstmitarbeiter Uwe Schreiner interessante Informationen über verschiedene Faschingsbräuche vor. Ergänzt war sein Vortrag durch ein Video zu Faschingstraditionen in anderen Ländern.
Ein besonderer Brauch am Schmotzigen Donnerstag ist das Krawattenschneiden, bei dem symbolisch die Macht der Männer endet und die Frauen das närrische Regiment übernehmen: Dazu hatte ein Bewohner eine selbst entworfene Krawatte aus Altkleidern erhalten, die alle anwesenden Frauen der Reihe nach Stück für Stück abschneiden durften – was für ein Spaß!
Besucher aller Generationen am Faschingsfreitag
Am Vormittag war der Evangelische Kindergarten Malsch zu Gast – dessen Kinder schon von weitem mit ihren Krachmach-Instrumenten zu hören waren. In farbenfrohen Faschingskostümen sangen sie gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Lieder zur Gitarrenbegleitung. Alle stimmten begeistert mit in die Songs ein – und die Freude am gemeinsamen Erlebnis war deutlich spürbar. Als Dankeschön überreichte Einrichtungsleiterin Ines Schwan im Namen des gesamten Hauses kleine Geschenke für die Kinder.
Ein weiteres Highlight am Nachmittag: Die GroKaGe Malsch sowie verschiedene Faschingsgruppen besuchten die Einrichtung. Das Prinzenpaar dufte natürlich nicht fehlen und auch der Bürgermeister Markus Bechler kam vorbei. Alle zusammen hatten gesungen, geschunkelt und musiziert.
Valentinstag und Faschingssamstag in Liebe vereint
Eine besondere Kombination an Feiertagen startete bereits am Morgen: Die Bewohnerschaft hatte sich über ein liebevoll gestaltetes Valentinstags-Frühstück gefreut. Die Tische waren herzlich dekoriert und Einrichtungsleiterin Ines Schwan hatte liebevoll vorbereitete Teller mit Herz-Bonbons und Herz-Lollis organisiert. Diese erhielten alle Bereiche, um den Mitarbeitenden eine kleine Freude zum Valentinstag zu bereiten. Selbstverständlich bedachte man auch die Bewohnerinnen und Bewohner im gesamten Haus mit dem süßen Valentinsgruß – da waren strahlende Gesichter zu sehen.
Schwungvoll am Rosenmontag mit Schmunzlern und Leckereien
Mit Kaffee und leckeren Berlinern genossen alle einen fröhlichen und geselligen Nachmittag: Für beste Unterhaltung lauschten die Feiernden den Büttenreden von Uwe Schreiner mit Unterstützung durch Oliver Plän, die mit viel Humor in verschiedene Rollen geschlüpft waren. Unter anderem waren die beiden Redner als Cowboy, als Komiker und Musiker Heinz Erhardt sowie als Hippie aufgetreten. Ihre abwechslungsreiche Darbietung belohnten die Zuschauerinnen und Zuschauer mit Schmunzeln und vielen Lachern.
Im Anschluss sangen alle gemeinsam Faschingslieder, die Uwe Schreiner mit seiner Gitarre begleitete. Auch die traditionelle Polonaise brachte Schwung und Bewegung in den Raum.
Spiel und Spaß am gemütlichen Veilchendienstag
Im Hausrestaurant hatten sich die Bewohnerinnen und Bewohner erneut zu einem Kaffeenachmittag getroffen – mit selbst zubereiteter Erdbeer-Charlotte-Torte: In geselliger Runde vermittelten die Betreuungsdienstmitarbeitenden Uwe Schreiner und Marie Essaga Ahandza Wissenswertes rund um das Thema Fasching. Zudem führten sie durch ein unterhaltsames Faschingsquiz, bei dem alle ihr närrisches Wissen unter Beweis stellen konnten. Darüber hinaus wurde gemeinsam gespielt und gesungen.
Am Aschermittwoch verbrannte der Narrenbaum zu Asche
Stimmungsvoller Abschluss: Noch einmal waren alle zu einer gemeinsamen Kaffeezeit zusammengekommen, bevor sie den Narrenbaum verbrannten. Zur Narrenbaumverbrennung versammelten sich die Bewohnerinnen und Bewohner – je nach Möglichkeit – im Außenbereich oder auf ihren Balkonen, um das Geschehen mitzuerleben. Gemeinsam blickten sie dabei auf die fröhlichen und ereignisreichen Tage zurück und verabschiedeten die närrische Zeit mit einem gemeinschaftlichen, würdigen Ausklang.