Presserummel um Elektro-Rikscha

Gleich vier Reporter von der regionalen Presse und Bürgermeister Matthias Kübel waren Ende Juli in der Kurpark-Residenz Bad Salzschlirf vor Ort, um den Bewohnerinnen und Bewohner die neue Rikscha vorzustellen. So viel Presserummel um ein Dreirad? Ja, denn die zweiwöchige Leihgabe war Teil des Projekts „Radfahren gemeinsam neu entdecken“. Das heißt, die Rikscha wird immer nach ein paar Wochen an die nächste Einrichtung weitergegeben und wird dort nach Herzenslust getestet. Kommt die Rikscha bei den Einrichtungen gut an, schafft die Gemeinde Bad Salzschlirf vielleicht schon bald eine eigene Rikscha zum gemeinschaftlichen Gebrauch an. Doch zunächst stand die Rikscha den INCURA-Bewohnerinnen und -Bewohnern zwei Wochen lang für Probefahrten zur Verfügung. Wie hat der Flitzer abgeschnitten?

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die kurzen Ausflüge schon sehr genossen. Matthias Dalitz hat von einem Gefühl der Freiheit gesprochen, das trifft es glaube ich ganz gut. Es waren auf jeden Fall alle sehr traurig, als wir die Rikscha wieder abgeben mussten“, zieht Einrichtungsleiterin Anja Töne ihr Resümee. In den 14 Tagen Probezeit haben etwa zwanzig Bewohnerinnen und Bewohner das Angebot für kurze Ausflüge in Anspruch genommen. Im alltäglichen Ablauf gab es feste Termine, an denen einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Betreuungsdienst gerade Luft für eine Rundfahrt hatten. Dann konnten sich die Bewohnerinnen und Bewohner diese Termine reservieren und sich rund zwanzig Minuten durch die Gegend fahren lassen.

Durch die Unterstützung eines Elektromotors waren die Ausflüge auch für die Fahrerinnen und Fahrer ohne größere Anstrengungen zu bewältigen. Außerdem fanden die Ausfahrten nur auf ebenem Gelände statt, obwohl die Rikscha auch größere Anstiege ohne Probleme schafft. Besonders positiv aufgenommen wurde die verstellbare Fußablage, ohne die einige Fahrgäste die Sitzfläche gar nicht hätten erklimmen können. Optimale Voraussetzungen für die Senioren-Residenz! Nur eine eigene Garage fehlte noch, so musste die Rikscha für zwei Wochen im Speisesaal untergestellt werden. Der herausnehmbare Akku konnte zwischen den Touren problemlos aufgeladen werden, sodass die Rikscha immer genug elektrische Unterstützung lieferte.

Theoretisch hätten auch Angehörige nach einer kurzen Einweisung die Rikscha für Ausflüge mit ihren Familienmitgliedern nutzen können. Doch in der Kürze der Zeit wurde dieses Angebot nicht genutzt, deshalb traten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioren-Residenz selbst in die Pedale – und hatten ihren Spaß dabei. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten durch die Rikscha-Ausfahrten ein Stück Unabhängigkeit und Freiheit erleben – mal für zwanzig Minuten mobil sein, rauskommen, was anderes sehen. Die Senioren-Residenz Bad Salzschlirf würde sich sehr darüber freuen, wenn eine Rikscha in den Besitz der Gemeinde übergehen würde und dann auch für Ausfahrten zur Verfügung stände.

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