Gloria Iddas Geschichte ist im Fernsehen

Gloria Idda hat mit 40 Jahren eine Ausbildung begonnen – und zwar zur Kauffrau für Büromanagement in der Verwaltung der Kurpark-Residenz Bad Salzschlirf. Das fand sogar der Hessische Rundfunk (HR) für die Hessenschau spannend! Dafür liefen am 21. September 2026 Dreharbeiten in der INCURA-Einrichtung.

Gemeinsam mit Menschen eine Zukunft mit Arbeit gestalten

Hintergrund war das 40. Jubiläum von Grümel, einer gemeinnützigen Gesellschaft für Ausbildung, Beschäftigung und Qualifizierung in Fulda. Bei einem besonderen Projekt berät und begleitet der Sozialdienstleister Alleinerziehende hin zu Ausbildung oder Arbeit.

Zu dem Projekt kam 2025 auch Gloria Idda. Die Mutter eines Sohnes war alleinerziehend geworden und wünschte sich bessere berufliche Perspektiven. Gemeinsam mit Grümel fand sie ihren Weg zur Kurpark-Residenz, wo sie eine Ausbildung begann. Diese Geschichte schaffte es ins Fernsehen!

Drehtag im Büro

Der Hessische Rundfunk wollte es genauer wissen: Die Auszubildende und ihre Ausbilderin Petra Boettcher-Fey standen dem HR-Team bei Interviews Rede und Antwort. Der Kameramann zeigte die Arbeitsumgebung und der Bewohner Herr Wachholz war auch dabei: „Wir haben ihn gefragt, ob er als ‚Golden Ager‘ noch eine neue Karriere im Fernsehen beginnen möchte. Er war spontan dazu bereit, eine kleine Szene aus unserem Arbeitsalltag zu bereichern.“ Der fertige Beitrag lief dann am nächsten Tag in der Hessenschau und kann online auf YouTube angesehen werden (ab Minute 14:02 bis 17:35).

Wo begann Gloria Iddas Geschichte?

Gloria Idda stammt aus Norditalien und hat dort so wie in Deutschland in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Ungelernt hatte sie mehrere Dutzend Jobs gemacht, unter anderem als Putzkraft, in einer Eisdiele, als Büroangestellte im Marketing, im Steuerbüro und in einer Klinik. Mit Anfang 30 bekam sie ihren Sohn, den sie schließlich allein erzieht und für den sie endlich sicher im Beruf stehen möchte.

Stärken entdecken und mit Sozialem verbinden

Die damaligen Treffen bei Grümel hatten ihr einerseits gezeigt, dass sie ins Büro möchte, denn da liegen einige ihrer Stärken. Zum Beispiel in der Organisation und im Umgang mit Excel. Andererseits hat sie erkannt, dass sie die Arbeit mit einem sozialen Aspekt verbinden möchte. Sie sagt: „In Italien gibt es gar nicht diese Trennung zwischen Verwaltung und Sozialem.“ Dazu passt perfekt, dass sie der Austausch und der Kontakt mit den Seniorinnen und Senioren glücklich machen.

Starke Frauen bestärken sich gegenseitig

Die Ausbildung in der Kurpark-Residenz war für Gloria Idda ihr großes Glück: „Ich komme sehr, sehr gerne zur Arbeit, wir sind eine tolle Crew aus starken Frauen und entwickeln uns miteinander jeden Tag weiter. Gleichzeitig darf ich auch mal Fehler machen und daraus lernen. Ich hätte nicht zu träumen gewagt, so einen guten Arbeitsplatz zu finden.“

Menschlichkeit bringt alle weiter

Und auch die Einrichtungsleiterin Annette Kriegelstein kann von positiven Erfahrungen mit Gloria Idda berichten: „Sie ist absolut zuverlässig und großartig. Bemerkenswert ist, wie schnell sie sich Dinge selbst beibringen kann mit wenig Erklärung. Dazu ist sie sehr engagiert und wir freuen uns, dass sie bei uns erfahren kann, dass Fehler im Beruf normal und menschlich sind. Unser Umgang damit kann ihr vielleicht helfen, ihr ganzes Potenzial voll zu entfalten.“

Zurück

Nach oben