Gemeinsames Fastenbrechen

Ein Stück Heimat in der Ferne – das erlebten die Auszubildenden der Kurpark-Residenz in Bad Salzschlirf. Einige der jungen Nachwuchskräfte stammen aus Marokko und sind muslimischen Glaubens. Während des Fastenmonats Ramadan essen und trinken sie erst nach Sonnenuntergang. Das tägliche Fastenbrechen, auch Iftar genannt, wird dabei als bedeutendes soziales Ereignis zelebriert, bei dem Familie und Freunde zusammenkommen.

Um die Gemeinschaft zu stärken, werden häufig auch Nicht-Muslime eingeladen – so auch in der Kurpark-Residenz: Am Donnerstagabend, 5. März 2026, versammelten sich die Auszubildenden mit ihren Kolleginnen und Kollegen, um gemeinsam das Iftar zu begehen. Serpil Memic, stellvertretende Einrichtungsleiterin und selbst Muslima, beriet Einrichtungsleiterin Annette Kriegelstein sowie die stellvertretende Pflegedienstleiterin Ulrike Fuchs-Römmelt fachkundig bei der Vorbereitung der Speisen.

Punkt 18:16 Uhr begann das Essen traditionell mit einem Glas Wasser und einigen Datteln. Anschließend genossen die Teilnehmenden ein reiches Angebot an Köstlichkeiten, darunter Rinderhackbällchen in pikanter Tomatensoße, Couscous-Salat und Hähnchen in Erdnussbutter, ergänzt durch verschiedene Reisgerichte und Gemüse. Auch der Nachtisch durfte nicht fehlen: Frisches Obst, Kuchen, Baklava und Kaffee rundeten das Menü ab.

Die Auszubildenden genossen das heimattypische Essen in Gemeinschaft mit der Leitungsebene und Astrid Buße, die sie wöchentlich am Azubi-Tag begleitet. Für Giada Ciciriello und die Verwaltungs-Auszubildende Gloria Idda bot sich zudem die Gelegenheit für einen regen Austausch auf Italienisch, was die internationale und offene Atmosphäre des Abends unterstrich.

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